Werkstatt in Iserlohn · Laden in Hemer

Die Werkstatt.

Bei Pottschön treffen drei Dinge aufeinander: polnischer Erfindergeist, Sauerländer Handwerk und Ruhrpott-Humor. Heißt übersetzt: Es wird ordentlich gearbeitet. Es wird direkt geredet. Und zwischendurch wird herzlich gelacht.

Manchmal fliegt auch ein polnisches Wort durch die Werkstatt, wenn ein Splitter mal wieder seinen eigenen Kopf hat.

40+
Stücke mit Geschichte
100%
Handarbeit
1 von 1
Jedes Teil ein Original
Arbeitsplatz in der Werkstatt: Werkbank mit Farbdosen, Bürostuhl und einer Wand voller gerahmter Bilder
Vom Sperrmüll ins Wohnzimmer

Wie ein Möbel bei uns wieder pottschön wird

Kein Möbelstück kommt hier so raus, wie es reingekommen ist. Was dazwischen passiert, sind vier Schritte — und eine Menge Schleifpapier.

  1. 01

    Finden

    Vom Flohmarkt, vom Dachboden, aus der Haushaltsauflösung. Oder du bringst dein eigenes Stück mit.

  2. 02

    Abbeizen und schleifen

    Der unbeliebteste Teil. Und der, der über alles andere entscheidet.

  3. 03

    Farbe

    Überwiegend auf Wasserbasis. Riecht weniger, hält genauso.

  4. 04

    Beschläge

    Original aufgearbeitet, wenn sie noch was taugen. Neu, wenn nicht.

Blick durch die Werkstatt: Fabriklampen, Bilderwand und ein alter Bilderrahmen als Werkzeughalter
Werkzeugwand über einer olivgrünen Kommode, die als Werkbank dient, darauf offene Werkzeugkoffer
Der Unterschied

Vorher. Nachher.

Links, was am Straßenrand stand. Rechts, was daraus geworden ist. Dasselbe Möbel.

Kommode Kupfer Rudolf nach der Restaurierung: Korpus blaugrau lackiert, Türen mit senkrechten Rillen in Gold, ovale Kupfergriffe Nachher
Kommode Kupfer Rudolf vor der Restaurierung: fleckig gebeiztes Furnier, zwei Schubladen, zwei Türen Vorher
Kommode Kupfer Rudolf →
Kommoden-Bar Ursula nach dem Umbau: schwarz lackiertes Schränkchen mit geschlossenen Schiebetüren vor einer Betonwand Nachher
Kommode Ursula vor dem Umbau: Mahagoni-Schränkchen mit Schiebetüren und vergilbtem Innenleben Vorher
Kommoden Bar Ursula →
Kommode Ulf nach der Restaurierung: blaugraue Türen, geschnitzter Aufsatz und Holzkante mit Perlleiste erhalten Nachher
Kommode Ulf vor der Restaurierung: dunkles Wurzelholz-Furnier, geschnitzter Aufsatz, unbehandelt Vorher
Kommode Ulf →
Grünes Samtsofa in der Werkstatt, darüber ein Rahmen mit aufgereihten Farbsprühdosen
Ganz ohne erhobenen Zeigefinger

Wir retten lieber Möbel, als sie wegzuwerfen.

Deshalb arbeiten wir überwiegend mit Farben auf Wasserbasis und verwenden so viele vorhandene Materialien weiter wie möglich.

Gut für die Umwelt. Gut fürs Möbel. Und ehrlich gesagt auch gut fürs Gewissen.

Die Kommode

Die Kommode stand am Straßenrand,
der Nachbar hatte sie verbannt.
Ein Zettel drauf: „Nimm mit, wer mag.“
So stand sie da, den ganzen Tag.

Dann kam ’ne Frau aus Hemer, die
sah sie sich an und wusste wie:
Hier fehlt nicht viel, hier fehlt nur Zeit,
ein bisschen Farbe, Kleinigkeit.

Sie schliff sie ab, sie strich sie grün,
ließ Messing an den Griffen glühn.
Die Delle links? Die blieb bestehn.
Die darf man ruhig weiter sehn.

Heut steht sie hell in einem Flur.
Ein Gast bleibt stehn und fragt: „Sag nur —
wo kriegt man denn so eine her?“
Es ist der Nachbar. Ausgerechnet er.

Achtung

Nebenwirkungen

Der Besuch bei Pottschön kann Folgendes auslösen:

Aus genau dieser Werkstatt

Was hier rauskommt

Keine Musterbilder. Das sind die Stücke, die zuletzt fertig geworden sind.

Alle Unikate ansehen →

Was Schönes gefunden? Dann klingel durch!

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